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Alfred Werner Maurer

Alfred Werner Maurer
E.1027
Rudolf Olgiati
Villa Sarraz
Vorderasiatische Archäologie
Winfried Orthmann
Universität des Saarlandes
Mumbaqat
Nicolaus Goldmann
Tell Kāmid el-Lōz
Église Louise Bourgeois
Peter Volkelt
Töpferofen
Eileen Gray
Tempe a Pailla
Flims
Chur
Niedergang
Esterel (Gebirge)
Altorientalistik
Alter Orient
Hartmut Kühne
Tell Chuera
Saarbrücken
Homburg (Saar)
Euphrat
Lehmziegel
Leonhard Christoph Sturm
Leiden (Stadt)
Rolf Hachmann
Tell (Archäologie)
Louise Bourgeois
Luberon
Johannes Volkelt
Richard Hamann-Mac Lean
Brennraum
Feuerung
Alfred Werner Maurer (* 1945 in Saarbrücken) ist ein deutscher Architekt, vorderasiatischer Archäologe und Kunsthistoriker. Alfred Werner Maurer erwarb 1964 die allgemeine Hochschulreife und studierte von 1964 bis 1968 an der Technischen Hochschule Saarbrücken, 1969 bis 1970 an der Hochschule für Gestaltung Ulm , dem Institut für Umweltplanung der Universität Stuttgart und von 1970 bis 1972 Universität Innsbruck Architektur und der Technischen Universität Kaiserslautern Stadt- und Raumplanung, die er mit dem Diplom in Architektur abschloss. Von 1973 bis 1977 studierte er an der Universität des Saarlandes Kunstgeschichte, Klassischen Archäologie,Vor- und Frühgeschichte und Vorderasiatische Archäologie. 1977 war er Doktorand bei Peter Volkelt mit dem Dissertationsthema „Schlossbauten des 19. Jh. in Frankreich“. 1973 nahm er als wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität Saarbrücken unter Leitung von Rolf Hachmann an den Ausgrabungen des Tell Kamid el-Loz Kumidi) im Libanon teil. Im anschließenden Jahr 1974 war er wissenschaftlicher Mitarbeiter der Universität des Saarlandes an der von Winfried Orthmann geleiteten Ausgrabung der 5000 Jahre alte Stadtanlage Tall Munbāqa (auch Ekalte (Mumbaqat)) in Nordsyrien. mehr... Autoren

Tall Munbāqa (auch Ekalte (Mumbaqat)) ist eine heute in Ruinen liegende 5000 Jahre alte Stadtanlage in Nordsyrien. Das Ruinenfeld liegt am Ostufer des Oberlaufs des Euphrat über dem Steilhang des einstigen Flusstales. Im 3. und 2. Jahrtausend v. Chr. war die Stadt ein bedeutender Stadtstaat der Region. Durch die Errichtung der Tabqa-Talsperre bei Ath-Thawra, 35 Kilometer westlich von Ar-Raqqa, ist die Stadtruine heute teilweise geflutet. Die Situation im Staudammgebiet hat sich in den Jahren seit der Aufnahme der Grabungstätigkeit im Jahre 1969 grundlegend geändert. Im Euphrattal, dessen Bild durch das Grün der Baumwolle und den breiten Fluss geprägt wurde, hat sich ein großer Stausee gebildet, der die Ruinenstadt teilweise überschwemmt hat. Am stärksten betroffen ist das Westufer mit seinen flachen Flussterrassen, die als erste überschwemmt wurden. Der hoch über dem Steilabfall des Ostufers gelegene Tall Munbāqa ist noch erhalten. mehr...

 
Die Universität des Saarlandes (kurz: UdS, lateinische Bezeichnung Universitas Saraviensis) ist die einzige saarländische Universität. Ihren Sitz hat sie in Saarbrücken und Homburg. Sie wurde 1948 mit französischer Unterstützung im damals politisch teilautonomen und wirtschaftlich mit Frankreich verbundenen Saarland gegründet. Sie ging aus dem zunächst der Nancy-Université angegliederten Institut d’Études Supérieures de Hombourg hervor; am 8. März 1947 wurde in Homburg das erste Institut der saarländischen Hochschule als Zweigstelle der Universität Nancy eingeweiht. Dank ihres zweisprachigen Lehrkörpers vereinte die Universität des Saarlandes deutsche und französische Bildungstraditionen und besaß seit ihrer Gründung ein internationales Profil, das 1950 mit der Proklamation zur „europäischen Universität“ und 1951 mit der Einrichtung des Europa-Instituts als „Krone und Symbol“ der Universität seinen sichtbaren Ausdruck fand. Der Saarbrücker Campus, dessen Kernstück die ehemalige Below-Kaserne bildet, und seine Umgebung stellen unter dem Namen „Universität“ einen eigenen Distrikt innerhalb des Saarbrücker Stadtteils St. Johann dar. Gegenwärtig sind fast 16.000 Studenten immatrikuliert, der Anteil ausländischer Studenten liegt bei etwa 17 Prozent. Es wird ein Semesterbeitrag in der Höhe von 140 Euro erhoben, der ein Semesterticket beinhaltet, mit dem der öffentliche Personennahverkehr saarlandweit genutzt werden kann. mehr...

 
Nicolaus Goldmann (auch Nikolaus Goldmann; * 29. September 1611 in Breslau; † im 1. Halbjahr 1665 in Leiden) war ein deutscher Schriftsteller, Mathematiker, Jurist und Architekturtheoretiker. Seine Eltern waren Johann Goldmann, Schöffenschreiber zu Breslau, und Maria Six. Nicolaus erhielt seine humanistische Ausbildung auf der Lateinschule zu St. Maria-Magdalene in Breslau. Anschließend studierte er Rechtswissenschaft und Mathematik an der Universität Leipzig. 1632 studierte er an der Universität Leiden in Holland. Später wurde er Privatdozent und erhielt er einen Lehrauftrag in Leiden für Mathematik und Architektur. Nachdem er verschiedene Reisen in fremde Länder unternommen hatte, unterrichtete er Architektur in Leiden bis zu seinem Tod im Alter von 53 Jahren. Sein Hauptwerk „Vollständige Anweisung zu der Civil Bau-Kunst“ wurde 1699 von Leonhard Christoph Sturm veröffentlicht. In diesem Werk zitiert Goldmann unter anderem die Bücher von Vitruv, Leon Battista Alberti, Sebastiano Serlio, Andrea Palladio und Vincenzo Scamozzi. Im Vorwort berichtet Sturm von einer kurzzeitigen Berufung Goldmanns nach Venedig. mehr...

 
Winfried Orthmann (* 1935) ist ein deutscher vorderasiatischer Archäologe. Winfried Orthmann studierte von 1954 bis 1961 die Fächer Vorderasiatische Altertumskunde, Klassische Archäologie und Altorientalistik an den Universitäten München, Berlin und Ankara. 1961 promovierte er an der FU Berlin (mit Keramik der Frühen Bronzezeit aus Inneranatolien). Nach dem Studium war er Referent am deutschen Archäologischen Institut in Istanbul. Von 1966 bis 1969 erhielt er ein Habilitandenstipendium der DFG. 1969 erfolgte seine Habilitation an der Universität des Saarlandes (mit Untersuchungen zur späthethitischen Kunst) und 1971 die Ernennung zum Wissenschaftlichen Rat und Professor an der Universität des Saarlandes. Von 1971 bis 1994 war Orthmann Professor für Vorderasiatische Archäologie an der Universität des Saarlandes. Ab 1994 bis 2000 war Orthmann Professor und Dekan des Fachbereichs Kunst- und Altertumswissenschaften an der Martin-Luther-Universität Halle. Ende des Sommersemester 2000 wurde er emeritiert und ist bis heute wissenschaftlich tätig. Seine Forschungsschwerpunkte sind die Archäologie Syriens vom 3. bis zum 1. Jahrtausend v. Chr. mehr...

 
Der Kāmid el-LōzTell ist der Siedlungshügel (Tell) der altorientalischen Stadt Kumidi nördlich der neuzeitlichen Ortschaft Kāmid el-Lōz im Libanon. Der Tell liegt etwa 50 km südöstlich von Beirut am südlichen Ostrand der Biqa, der Hochebene zwischen Libanon-Gebirge und Anti-Libanon, 4 km östlich von Joub Jannine, dem Zentrum des West-Bekaa-Distrikts. Der Siedlungshügel ist von ovaler Form und besitzt eine Ausdehnung von ca. 240 m auf 300 m (Nord-Südachse). Er erreicht eine Höhe von ca. 26 m über dem Terrain der Ebene von 865–867 m über NN, die Hügelspitze liegt bei 874 m über dem Meer. Der Tell ist einer der größten Siedlungshügel in der Biqa. mehr...

 
Die Vorderasiatische Archäologie ist eine wissenschaftliche Disziplin, die sich auf Grundlage archäologischer Quellen mit der möglichst umfassenden Erforschung des Alten Orients befasst. Methodisch steht sie der Ur- und Frühgeschichte nahe und behandelt einen Zeitraum von grob 10.000 Jahren, der spätestens mit der Ausbreitung des Islam im 7. Jahrhundert endet. Sie ist eng mit der Altorientalistik verknüpft und wird im englischen Sprachrauch oft mit dieser zu den Ancient Near Eastern Studies zusammengefasst. Als Quellen dienten zunächst vor allem die Kunst, vor allem die Baukunst des Alten Orients, heute werden jedoch alle fassbaren archäologischen Spuren dieses Kulturraumes behandelt. Da sich im Forschungsgebiet der vorderasiatischen Archäologie mit dem Übergang zur Sesshaftigkeit und Nahrungsproduktion, der Entstehung von Städten und Staaten und der Schriftentstehung weltweit erstmals mehrere bemerkenswerte Entwicklungsschritte der Menschheit vollzogen, bezeichnet sich die vorderasiatische Archäologie manchmal auch als „Archäologie der Anfänge“. mehr...

 
Die Église Louise Bourgeois, ein ehemaliges Rekollektenkloster Le Couvent d’Ô ist ein kleines Museum in Bonnieux, Frankreich, rue Aristide mit ausgestellten Arbeiten der französischen Künstlerin Louise Bourgeois (* 25. Dezember 1911 in Paris), die seit 1938 in New York Manhattan lebt und arbeitet. Heute gehört sie zu den größten lebenden Künstlern, ihre Arbeiten sind in den wichtigsten Museen der Welt zu sehen. Die 1605 errichtete Kirche im Luberon liegt unterhalb des Ortes Bonnieux in einem als Park ausgestalteten Tal. Um 1800 wurde die kleine Kirche säkularisiert und diente später als Stall und Seidenmanufaktur. Der heutige Besitzer, ein Pariser Bankier, beauftragte die Kultkünstlerin mit der Gestaltung der Kirche. Fünf Objekte aus unterschiedlichsten Materialien und Größe wurden in den Kirchenräumen installiert. Im Hauptschiff unter Kreuzgratgewölben wurde anstelle des Altars ein Bronzekreuz, dessen Querbalken zwei menschliche Arme bilden, und auf einer einfachen Eisenkonsole seitlich des Kreuzes die rosafarbene Madonna mit Kind aus Strickstoff in einer Glasglocke aufgestellt. Einfache Holzstühle möblieren den Hauptraum. mehr...

 
Die Villa Sarraz in dem Dorf Les Issambres an der Côte d'Azur ist ein Haus, das zwischen 1986 und 1989 von den Architekten Rudolf Olgiati und Alfred Werner Maurer errichtet worden ist. Das einzige in Frankreich errichtete Bauwerk der Architekten ist unverwechselbar auf den besonderen Ort über dem Mittelmeer konzipiert. mehr...

 
Peter Johannes Volkelt (* 26. Juni 1914 in Jena; † 21. Januar 2002 in Ebersdorf bei Coburg) war ein deutscher Kunsthistoriker. Peter Volkelt wurde als Sohn des Pädagogen Hans Volkelt, wiederum Sohn des Philosophen Johannes Volkelt, und seiner Frau Gertrud Volkelt, Tochter des Chemikers Arthur Hantzsch geboren. Er lernte an der Steyberschen Schule und von 1925 bis 1934 die Thomasschule zu Leipzig. Bis 1940 studierte er dann Kunstgeschichte, Archäologie und Volkskunde an der Friedrich-Wilhelms-Universität in Berlin. Von 1941 bis 1945 diente er als Soldat in der Wehrmacht und geriet kurzzeitig in sowjetische Kriegsgefangenschaft. Aus politischen Gründen ging er in die amerikanische Besatzungszone und arbeitete ab 1947 im Bildarchiv Foto Marburg. 1948 wurde er Mitarbeiter an der Philipps-Universität Marburg. 1949 promovierte er sich zum Dr. phil. Zu seinen Professoren zählten Theodor Hetzer, Hermann Beenken, Johannes Jahn, Wilhelm Pinder, Richard Hamann und Richard Hamann-Mac Lean. Auf Empfehlung von Josef Adolf Schmoll genannt Eisenwerth wurde er 1951 Assistent an der Universität des Saarlandes. 1957 wurde er Kustos. Er habilitierte sich 1966 und wurde 1969 Oberkustos. 1971 wurde er außerplanmäßiger Professor. mehr...

 
Rudolf Olgiati (* 7. September 1910 in Chur; † 25. September 1995 in Flims) war ein Schweizer Architekt. Rudolf Olgiati war Sohn des Rechtsanwalts Oreste Olgiati und Bürger von Poschiavo und Chur. 1927 erwarb er die Matura an der Bündner Kantonsschule in Chur. Anschliessend studierte er an der Eidgenössischen Technischen Hochschule Zürich, wo er 1934 bei Prof. J. Zemp in Kunstgeschichte abschloss. Von 1935 bis 1937 folgte ein längerer Aufenthalt in Rom. Anschliessend war Rudolf Olgiati als Architekt tätig, zunächst in Zürich und ab 1944 in Flims, wo er bereits 1930 ein Haus aus dem Familienbesitz erworben und umgebaut hatte. mehr...

 
Der Töpferofen ist ein Ofen zum Brennen von Keramik – Irdenware, Faststeinzeug, Steinzeug, Fayence, Steingut und Porzellan. Eine Vielzahl keramischer Produkte lässt sich in Öfen brennen. Dennoch handelt es sich im klassischen Sinn nicht in jedem Fall auch um einen holzbefeuerten, handwerklichen „Töpferofen“. Aus diesem Grund sollten folgende Ofentypen in eigenständigen Wikipedia-Kapiteln behandelt werden: Öfen der Tonpfeifenproduktion, Öfen der keramischen Manufakturen, keramischen Industrie bzw. Porzellanindustrie, wie z. B. liegende Wiener Porzellanöfen, Rundöfen mit aufsteigender oder überschlagender Flamme, rechteckige Öfen mit Seitenfeuerung, Muffel- bzw. moderne Tunnelöfen. Nebenöfen, z. B. zum Schmelzen bzw. Aufbereiten oder Fritten von Glasuren oder Glasurzutaten. Öfen der handwerklichen Ziegelherstellung bzw. Ziegelindustrie, wie z. B. mehr...

 
E.1027 (auch „Maison en Bord de Mer“) ist die Bezeichnung für das Wohnhaus der irischen Designerin und Architektin Eileen Gray, das sie gemeinsam mit dem rumänischen Architekten Jean Badovici plante. Die Architekturikone mit dem rätselhaften Namen wurde zwischen 1926 und 1929 in Roquebrune sur mer an der Französischen Riviera errichtet. Eileen Gray kaufte zwei Grundstücke an der Riviera, eines in Roquebrune und das andere in Castellar. Hier baute sie zwei Häuser für sich selbst. Beide Häuser sind sehr originell, sorgfältig geplant und für einen offenen Lebensstil gedacht. Sie begann 1926 an den Plänen für Roquebrune zu arbeiten, und 1929 war das Haus einzugsbereit. Bereits vorher wurde es in „L'Architecture Vivante“ publiziert als „Maison en Bord de Mer“. Eileen Gray nimmt Abstand vom offenen Grundriss im damaligen Sinn, den sie selbst als „Camping Stil“ bezeichnet. Ihr Haus versteht sich mehr als eine Hülle für einen zurückhaltenden, artikulierten Lebensstil, in dem der Innenraum sorgfältig geplant und festgelegt ist. Das Haus stellt den Versuch dar, die einzelnen Räume so zu organisieren, dass jeder einzelne Bewohner dieses Hauses sich zu jeder Zeit zurückziehen kann und eine friedliche Ecke zum Entspannen finden kann. Le Corbusier hatte in unmittelbarer Nachbarschaft sein Sommerhäuschen Le Cabanon. Gegen Ende des zweiten Weltkrieges malte er im Haus E.1027 während der Abwesenheit von Eileen Gray und gegen Ihren Willen fünf große Wandgemälde. mehr...

 
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